Die Fortsetzung der Reihe Menschen und Grenzen –

Philosophische Cafes

des Fördervereins der Stadtbücherei, der Integrationsbeauftragten der Stadt Erftstadt und Szene 93.


Prinzip Planung – Einführung in das utopische Denken

9. April 2026 – 19:30 Uhr – Studio 93 – Kirchplatz 3, Köttingen

Wie stellen sich die klassischen Staatsutopien die ideale Gesellschaft vor und was ist das Problem daran?
Prof. Bickenbach stellt das Genre an literarischen Beispielen vor und fragt nach dem Zusammenhang von Utopie und Dystopie und warum es heute so schwer ist, utopische Entwürfe zu finden, es sei denn man sucht danach woanders, als man denkt, zum Beispiel im Garten.


„Zuckererbsen für jedermann“?

20. Juni 2026 – 15:00 Uhr – Schlosspark Gracht Liblar
Unter den Mammutbäumen – Bei Regen: Kleine Bühne – Poststraße 4, Liblar

Der Traum von besseren Leben – ein paar Vorschläge

Zum „Tag der offenen Gesellschaft” laden wir in den Schlosspark Liblar zur gemeinsamen Diskussion bei Kaffee und Kuchen zum geselligen Miteinander mit kurzen Impuls-Lesungen ein. Mit Gästen und Texten von Carl Schurz, Heinrich Heine und anderen, die zum Nachdenken anregen.

In Kooperation mit dem Förderverein Schlosspark Gracht.


Die Netzwerk-Orange, eine perfekte Gesellschaft

13. August 2026 – 19:30 Uhr – Garten im Jugendzentrum Köttingen
Bei Regen: Studio 93, Beides: Kirchplatz 3, Köttingen

Mit hintersinnigen Tierfabeln versucht eine KI das letzte Problem einer idealen Gesellschaft zu lösen: Langeweile. Was dahinter steckt und in welchen Segmenten diese Gesellschaft organisiert ist, hat der österreichische Autor Thomas Raab mit subtiler Ironie in seinem Roman entworfen, der sich ideal eignet für das Nachdenken, ob unsere aktuelle Gesellschaft nicht schon die Utopie ist, die wir suchen oder ob sie dystopische Züge trägt.


Was wollen wir hoffen und warum haben es Utopien so schwer?

19. November 2026 – 19:30 Uhr – Buchhandlung Köhl – Bonner Straße 17 – Lechenich

Wo finden sich heute Utopien?

Wie im letzten Jahr möchten wir am Ende des Jahres mit Ihnen in den lebhaften Austausch treten. Gibt es vielleicht keine Utopien mehr, weil wir schon in einer leben? Oder weil alle Utopien gescheitert sind? Wo sehen sie Möglichkeiten, Hoffnungen, Chancen? Haben sie eigene Lieblings-bücher, die ihnen eine positive Zukunft vorstellbar gemacht haben? Bringen sie sie mit!


Über die Reihe:

Das philosophische Café
Menschen und Grenzen Teil III

Utopie und Dystopie

In diesem Jahr wollen wir nach Utopien fragen. Es geht nicht um unrealistische Visionen, sondern um positive Ideen und Entwürfe für die Zukunft. Solche Utopien des idealen Staats tauchen schon um 1500 auf und begründen ein literarisches Genre. Doch seit dem 20. Jahrhundert herrschen eher Dystopien vor, die autoritäre Überwachungs-staaten darstellen. Warum ist das so, wo sind die Utopien geblieben? Aktuell finden sich digitale Dystopien, die unsere Abhängigkeit von digitalen Medien zu denken geben, wie etwa Marc-Uwe Klings satirischer Bestseller „QualityLand“. Aber steckt in den Dystopien nicht stets auch eine Utopie? Wir wollen auf die Suche nach Entwürfen eines besseren Lebens gehen. Vorschläge sind herzlich willkommen!

Kuratiert wird die Reihe „Menschen und Grenzen“ vom Netzwerk Vielfalt Erftstadt unter der Regie von Monika Nießen-Horré vom Förderverein der Stadtbücherei, der Integrationsbeauftragten der Stadt Erftstadt, Sandy Auert, Philipp Wasmund von Szene 93 und Prof. Matthias Bickenbach, Hochschullehrer an der Universität zu Köln.

Von admin

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